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4. September 2013, Abschied von der Familie

Da ich der jüngste einer größeren Geschwisterschar bin, sind alle meine Geschwister schon das, was ich jetzt wurde: Rentner oder Pensionäre. Lediglich meine jüngste Schwester hat diese Phase noch nicht ganz erreicht, muss aber ihrem Beruf auch nicht mehr nachgehen. Deswegen war es möglich, ein relativ kurzfristig anberaumtes Geschwistertreffen mitten in der Woche abzuhalten, um richtig voneinander Abschied nehmen zu können. Und so kamen alle Geschwister und Schwäger und Schwägerin samt einigen Kindern und Enkeln zu meiner Schwester Monika nach Kraichtal, wo sich Aurora und ich außerdem noch mit einem deutschen Wohnsitz anmeldeten. Der Abschied ist also doch kein endgültiger, da wir ja mit einem Bein weiterhin in Deutschland stehen, nämlich eben als Neubürger von Kraichtal, einem Cluster von 7 Dörfern im Kraichgau zwischen Bruchsal und Heilbronn irgendwo. Monika hat dort zusammen mit ihrem Mann Bernd ein großes Haus gebaut, in dem eine Einliegerwohnung unser deutsches Domizil bildet. Wie oft wir dort sein werden? - Wir wissen es nicht.
Gegen Mittag begann dann das Familientreffen, an dem meine älteste Schwester Christel und ihr Mann Christoph teilnahmen. Sie schenkten uns einen Gästebucheintrag von mir, den ich 1967 dichtete. Das war ziemlich lustig! Frank, mein Bruder, und seine Frau Bigi schenkten uns außer einer sehr netten und liebenswürdigen kleinen Ansprache auch 2 Glücks-Lichttüten aus Papier, durch die bei angezündeter Kerze das Glück erstrahlt. Meine Schwester Eva hatte ihren 3. Sohn Hilmar, der jetzt in Wiesbaden arbeitet und zwei Enkel, Kinder ihres zweiten Sohnes Gerald, mitgebracht: Maraike, 14 Jahre, und Jascha, einem munteren, sehr netten, intelligenten und zugänglichen Buben von knapp 10 Jahren. Beide sind wundervolle Kinder, die man einfach lieben muss! Eva schenkte uns 2 CD: eine mit Chorälen, die in fremden Kulturen sicherlich besonders klingen, und eine CD von unseren Verwandten, den Kernbeissers: „Positiv ins Alter". Schließlich war auch die Witwe meines verstorbenen Bruders Gotthard, Susanne, mit ihrer Tochter, meinem besonderen Liebling Tessi, da. Das ist eine Musikerfamilie, weswegen wir von ihnen kleine Zettel mit passenden Liedern und ein Liederbuch bekamen samt einer kleinen Mundharmonika. Auch meine Schwester Ruthild war da. Sie schenkte uns Magnethefter für den Kühlschrank mit Motiven aus meiner Vergangenheit und eine richtig schöne, und sinnige Zusammenstellung von klugen Worten. Und dann war da noch die Gastgeberin Monika mit ihrem Mann Bernd, die Gastgeber dieses Treffens, die einen roten Faden zwischen Deutschland und Brasilien gesponnen hatten. Dazu kam auch Monikas Tochter Christine, meine wundervolle und tüchtige Patentochter, mit ihrem Hund Anni.
Es war ein sehr schöner Nachmittag, wohl auch traurig wegen des Abschieds, jedoch wissen wir alle, dass wir uns bestimmt wiedersehen werden. Und so verabschiedeten wir uns entweder mit dem Wunsch, uns bald mal wieder in Deutschland zu treffen, oder: ... übers Jahr in Brasilien ...
Hier sind die Fotos von den Teilnehmenden am Familientreffen außer Ruthild, Aurora und mir.

Christel Christoph
ChristelChristoph

Frank Bigi
FrankBigi

Eva Hilmar
EvaHilmar

Maraike Jascha
MaraikeJascha

Susanne Tessi
SusanneTessi

Ruthild Monika
RuthildMonika

Bernd Tine
BerndTine

Anni im Spiel mit Jascha Einige Geschenke
Anni im Spiel mit JaschaEinige Geschenke

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