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Samstag, 13. September: beim Arzt

In Bruchsal praktiziert ein ehemaliger Klassenkamerad von Moni und mir als Arzt: Norbert. Moni ist schon lange sein Patient und ich sollte es gestern werden. Um 6 Uhr wachte ich pünktlich auf und bereitete mich für einen Erstbesuch bei Norbert für 7.45 Uhr vor, kam auch rechtzeitig dorthin und es gab ein fröhliches Wiedersehen, wobei die gesundheitliche Schiene nicht zu kurz kam. Ergebnis: Ich bin gesund. Immerhin!

So richtig angekommen bin ich auch jetzt noch nicht. Aurora ist daheim sehr traurig und fühlt sich einsam. Hatte ich in Brasilien niemals Heimweh nach Deutschland, habe ich hier in Deutschland ständig Heimweh nach Brasilien. Das ist eine neue Erfahrung für mich. Nun, ich hoffe, es wird sich nächste Woche in Anbetracht der vielen Termine in Frankfurt bessern.

Ansonsten war ich bislang auch nicht untätig und es haben sich schon eine Menge diverser Waren bei mir angesammelt, die es in Brasilien entweder gar nicht, oder zu sehr hohem Preis oder nur in einer sehr schlechten Qualität gibt. Das geht von Schokolade bis zu Klarspülmittel für die Geschirrspülmaschine. Der große Koffer ist schon fertig gepackt und wiegt knapp 32 kg. Ebenso habe ich mir für die Flüssigkeiten einen Hartschalenkoffer besorgt, einen kleinen Trolley, der auch schon 14 kg wiegt und alles, was fließt, aufnimmt. Den zweiten großen Koffer aber brauche ich noch für Frankfurt. Aber auch der wird sicherlich sehr voll werden.

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