25. Juli, Dienstag, Nach Hause

Kalt war es auch heute früh, jedoch hatten wir es nicht besonders eilig, sondern konnten länger liegen bleiben. Es wurde also 7.20 Uhr als Aurora darauf bestand, jetzt doch bitte Kaffee trinken zu wollen. Ende der Liegezeit. Dass wir heute länger Zeit haben, liegt daran, dass wir heute heimreisen werden. Den ganzen Vormittag haben wir noch Zeit, uns hier auf dem Hotelgelände herumzutreiben, bzw. noch mal ins Bett zu gehen. Letzteres wäre aber eher der Kälte geschuldet als der Müdigkeit, denn wir haben jede Nacht richtig gut geschlafen. Während Aurora das Packen im Zimmer vorzog, machte ich mich auf einen kleinen Rundgang durch das Gelände. Das Ergebnis ist bei den Fotos zu finden.

Angesagt war das Mittagessen ab 12 Uhr und die Abfahrt ab 13 Uhr. Wir würden wohl zu früh an den Flughafen kommen, was jedoch allemal besser ist als zu spät. Ich schließe jetzt das Tagebuch ab, denn wenn wir nach Mitternacht heim kommen nach Bombinhas, habe ich keine Lust mehr zum Schreiben und der morgige Tag hat seine eigenen Aufgaben.

Ich fand die Reise sehr schön und lehrreich. Es lohnt sich, hierher zu kommen, um die historischen Städte Brasiliens zu erkunden. Auch war die Gruppe wieder sehr angenehm. Besonders der gestrige Abend hat uns noch ein wenig näher gebracht. Gut, dass es SESC Turismo in Tocantins gibt, das uns immer wieder so hübsche Reisen organisiert.

Die neue TasseP.S. Eins muss ich noch nachtragen: Ich habe doch wahrhaftig noch einmal einen neuen Becher geschenkt bekommen! Wir waren schon im Aufbruch begriffen, als sie mir richtig fest verpackt überreicht wurde. So ist sie auch heile nach Bombinhas gekommen. Selber war ich ganz gerührt (ohne Quatsch!), weil ich damit wirklich weder gerechnet habe, noch war es angebracht, weil ich ja selber Schuld am Zerbrechen hatte. Und da viele drum herum standen und das mit ansahen, gab es noch einmal eine Umarmerei ohne Ende. Auf der Tasse steht: Zum Gebrauch ausschließlich durch einen Super-Freund. Zur Erinnerung an Ouro Preto-MG (Minas Gerais). Ich sage es ja schon immer: Die Menschen in Brasilien allgemein und in Tocantins speziell sind was Besonderes.