12. November 2015, Donnerstag, Fahrt nach Clarens in die Drakensberge

Ein Reisetag war uns vorausgesagt. Und so kam es auch. Fast den ganzen Tag verbrachten wir im Auto auf der Autobahn. Man muss Südafrika zugestehen, dass hier die Straßen sehr viel besser als in Brasilien sind. Das ist ziemlich erstaunlich, finde ich. Kein einziges Schlagloch haben wir heute durchfahren, nur etliche Federbrecher, auf die anscheinend kein Land außer die in Europa verzichten möchte.

MungosMungos
Mungos

Um 9.00 Uhr ging es los. Gleich nach der Abfahrt begegnete uns eine ganze Mungofamilie. Das sind possierliche Tiere, die hier allerdings eher wie Ratten angesehen werden, weil sie so viel Hunger und wenig Scheu vor den Menschen haben. Außer den Mungos war noch bemerkenswert, dass es sich selbst in St. Lucia eingetrübt hat und dann auch recht trübe blieb, so dass wir ein herrliches Autofahrwetter hatten, nicht zu kalt und nicht zu warm. Vorbei ging es an Durban und Pietermaritzburg, wohin ich ja später noch selber fahren möchte, um dort Monica, meine Cousine, zu besuchen. Auch Carmen hat eine starke Verbindung zu der Stadt, weil sie dort geboren wurde. Schließlich erreichten wir die Drakensberge, in denen Clarens, unsere neue Station, liegt. Als wir einfuhren, hatte sich das Wetter mehr und mehr eingetrübt und es regnete etwas. In Clarens selber herrschte Gewitter und es goss in Strömen. Der sehr trockenen Erde hat das sicher sehr gut getan.

Ich saß dieses Mal vorne, so dass ich von meinem Vordersitz aus öfters die beeindruckenden Bergformationen fotografieren konnte, die eingetaucht waren in eine gewittrige Atmosphäre. Welch ein großartiges Panorama, welch eine beeindruckende Landschaft! Ein wenig habe ich davon festgehalten in einem Fotoalbum.

Der Abend aber verlief wie üblich: Gemeinsames, ausgedehntes Abendessen mit viel Rederei und natürlich viel Fröhlichkeit und Gemeinschaft – also eine echte Herausforderung an mich, der ich heute schon den ganzen Tag in der Gruppe festhing.

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